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Geschichte des Spielmannszugs

Gruppenfoto Spielmannszug
»Als Spielleute wurden vorgeschlagen« – Dieser Satz taucht in einem Protokoll der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Reinsdorf Ende 1935 auf und hat folgende Geschichte.

Die Kriegs­ka­me­rad­schaft Reins­dorf, de­ren Vor­sitz­en­der eben­falls Ka­me­rad Hei­nrich Stein­meier ist, hat­te vor Jah­ren ei­nen Spiel­manns­zug, der sich auf­ge­löst hat­te. Die Ins­tru­men­te wa­ren zum größ­ten Teil noch vor­han­den und auf Vor­schlag von Brand­meis­ter Stein­mei­er sollten die­se ih­rem ur­sprüng­lich­en Zweck wie­der zu­ge­führt wer­den. Die An­re­gung fand ein star­kes Echo. Mit zwei Tam­bou­ren/Trom­mlern und sechs Spiel­leu­ten nahm al­les sei­nen An­fang. In den fol­gen­den Jah­ren leg­te der so ge­grün­de­te Spiel­manns­zug man­che Pro­be sei­nes Kön­nens ab. Mit un­wi­der­steh­lich­er Ge­walt griff der Krieg in das Leben der Dorf­ge­mein­schaft, der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr, ja in jede Fa­mi­lie ein. Die wehr­pflich­ti­gen Feu­er­wehr­ka­me­ra­den tausch­ten ihre blaue Uni­form ge­gen die graue des deut­schen Sol­da­ten.

Gründer
Die Gründer des Spielmannszuges Reinsdorf

1953 wur­de der Spiel­manns­zug zum zwei­ten Mal ins Le­ben zu­rück­ge­ru­fen. Er hat­te wäh­rend der Kriegs­zeit sei­ne Tä­tig­keit ein­ge­stellt. Ei­ni­ge Spiel­leu­te wa­ren wäh­rend des Krie­ges ge­fal­len und er­neut la­gen die Ins­tru­men­te nutz­los he­rum. Wie­der war es Hein­rich Stein­mei­er, auf des­sen An­re­gung sich in­te­res­sier­te Feu­er­wehr­ka­me­ra­den zu­sam­men­fan­den und mit dem Ü­bungs­be­trieb be­gan­nen.

Am 25. Juli 1954 trat der Spiel­manns­zug an­läß­lich der Sil­ber­hoch­zeit von Brand­meis­ter Hein­rich Stein­mei­er erst­ma­lig öf­fent­lich auf, wo­bei als Tam­bou­re die Grün­der Frie­drich Weh­ling und Wil­helm Wehr­hahn mit­wirk­ten. In den fol­gen­den Jah­ren be­klei­de­te Hans Wich­mann den Pos­ten des Tam­bour­ma­jors und nach sei­nem Woh­nungs­wechs­el nach Liek­wegen über­nahm die­sen Hel­mut Diek­mann.
Der mitt­ler­wei­le 16 Mann star­ke Spiel­manns­zug half den frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren in der Um­ge­bung, ihre Fes­te und Ju­bi­läen mit dem Spiel zu ver­schö­nern.

Im No­vem­ber 1973 wur­de mit ei­nem Rund­schrei­ben für die Grün­dung ei­nes Ju­gend­spiel­manns­zu­ges ge­wor­ben. Der Er­folg war über­wäl­ti­gend. 35 Mäd­chen und Jung­en im Al­ter zwisch­en elf und 16 Jah­ren wa­ren am An­mel­de­tag zur Stel­le. Ge­übt wur­de zu­erst auf den al­ten Ins­tru­men­ten. Da die Be­geis­te­rung der Kin­der nicht nach­ließ, wur­de der Ins­tru­men­ten­be­stand durch den Kauf von neu­en Flö­ten und Trom­meln auf­ge­stockt.
Am 1. Mai 1974 er­folg­te der ers­te Aus­marsch des ge­sam­ten Spiel­manns­zu­ges. Seit­dem gab es im­mer wie­der he­raus­ra­gen­de Er­eig­nis­se. Wie zum Bei­spiel:

Ausmarsch
Marsch durch Reinsdorf

Gruppe
Gruppenfoto vom 25.06.1989

1986 wurde nach lang­jähri­gem Vor­sitz Helmut Diekmann ab­ge­löst. Der neue Spiel­manns­zug­führer wurde Bern­hard Dom­nick, der diese Po­si­tion bis 2003 inne­hielt. Sein Nach­fol­ger ist Kai-Uwe Oberdieck.